Aufrechnung München – Fachanwalt Arbeitsrecht

Die Auf­rech­nung ist eine ein­sei­ti­ge Wil­lens­er­klä­rung, wo­durch zwei ge­gen­sei­tig be­ste­hen­de For­de­run­gen (Geld­an­sprü­che) mit­ein­an­der ver­rech­net wer­den. Der mög­li­cher­wei­se noch be­ste­hen­de über­schie­ßen­de Be­trag ist dann nur noch aus­zu­glei­chen.

Bei­spiel: X schul­det Y noch 2000 €. Y schul­det X hin­ge­gen noch 5000 €. X könn­te nun ge­gen­über Y die Auf­rech­nung er­klä­ren. Dies hätte dann zur Folge, dass X schul­den­frei wäre und Y dem X nur noch den Dif­fe­renz­be­trag von 3000 € schul­den würde. Frag­lich ist in­so­weit ins­be­son­de­re:

  • Darf die Auf­rech­nung auch im be­ste­hen­den Ar­beits­ver­hält­nis mit Ge­halts­an­sprü­chen er­fol­gen?