Außerordentliche Fristlose Kündigung München – Fachanwalt Arbeitsrecht

Die au­ßer­or­dent­li­che frist­lo­se Kün­di­gung ist eine ein­sei­ti­ge, emp­fangs­be­dürf­ti­ge Wil­lens­er­klä­rung einer Ver­trags­par­tei. Ar­beits­ver­hält­nis­se kön­nen nicht ein­fach frist­los ge­kün­digt wer­den. Viel­mehr müs­sen die ge­setz­li­chen Vor­aus­set­zun­gen er­füllt sein. Nach § 626 BGB kann das Ar­beits­ver­hält­nis ohne Ein­hal­tung der Kün­di­gungs­frist aus wich­ti­gem Grund ge­kün­digt wer­den, so­weit Tat­sa­chen vor­lie­gen, auf­grund derer dem Kün­di­gen­den die Fort­set­zung des Ar­beits­ver­hält­nis­ses bis zum Ab­lauf der or­dent­li­chen Kün­di­gungs­frist oder bis zur ver­ein­bar­ten Be­en­di­gung nicht mehr zu­ge­mu­tet wer­den kann. Hier­bei sind sämt­li­che Um­stän­de des Ein­zel­falls zu be­ach­ten und die bei­der­sei­ti­gen In­ter­es­sen der Ver­trags­par­tei­en ab­zu­wä­gen. Häu­fig ge­stell­te Fra­gen sind:

  • Wann genau liegt ein wich­ti­ger Grund vor?
  • Kann auch münd­lich ge­kün­digt wer­den?
  • Wel­che An­for­de­run­gen wer­den an eine au­ßer­or­dent­li­che frist­lo­se Kün­di­gung ge­stellt?
  • Müs­sen frist­lo­se Kün­di­gun­gen be­grün­det wer­den?
  • Sind vor­he­ri­ge Ab­mah­nun­gen zwin­gend er­for­der­lich und wenn ja wie viele?
  • Wel­che Fris­ten sind zu be­ach­ten?
  • Muss auch hier der Be­triebs­rat ein­ge­schal­tet wer­den?
  • Müs­sen Ar­beit­ge­ber bei frist­lo­sen Kün­di­gun­gen Ab­fin­dun­gen zah­len?
  • Wie wirkt sich eine sol­che Kün­di­gung auf das Ar­beits­zeug­nis auf?
  • Wie re­agiert die Bun­des­agen­tur für Ar­beit?
  • Wel­che Hin­weis­pflich­ten exis­tie­ren?
  • Kön­nen frist­lo­se in or­dent­li­che Kün­di­gun­gen um­ge­deu­tet wer­den?