Betriebsratsmitglied

Der Be­triebs­rat setzt sich aus den Be­triebs­rats­mit­glie­dern und den Er­satz­mit­glie­dern zu­sam­men. Diese sind aber wei­ter­hin Ar­beit­neh­mer des Be­triebs. Sie un­ter­lie­gen einer be­son­de­ren Ge­heim­hal­tungs­ver­pflich­tung. So dür­fen sie In­for­ma­tio­nen, die sie im Wege ihrer Be­triebs­rat­s­tä­tig­keit in Er­fah­rung ge­bracht haben, weder ver­wer­ten noch of­fen­ba­ren, so­weit der Ar­beit­ge­ber diese aus­drück­lich als ge­heim­hal­tungs­be­dürf­tig be­zeich­net hat.

Die Be­triebs­rat­s­tä­tig­keit er­folgt eh­ren­amt­lich. So­weit es nach dem Um­fang und der Art des Be­trie­bes zur ord­nungs­ge­mä­ßen Er­fül­lung der Auf­ga­ben er­for­der­lich ist, sind die Be­triebs­rats­mit­glie­der von ihrer be­ruf­li­chen Tä­tig­keit zu be­frei­en. Hier­bei darf dann keine Min­de­rung des Ar­beits­ent­gelts er­fol­gen. Je nach Be­triebs­grö­ße ist eine be­stimm­te An­zahl von Be­triebs­rats­mit­glie­dern sogar gänz­lich von ihrer be­ruf­li­chen Tä­tig­keit frei­zu­stel­len. Dies be­deu­tet, dass diese Be­triebs­rats­mit­glie­der aus­schließ­lich ihrer Be­triebs­rat­s­tä­tig­keit nach­ge­hen.

Verfasst von Rechtsanwältin Helen Althoff Ihrem Anwalt für Arbeitsrecht in München.

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